„Führung, die trägt“
Eine Blended-Learning-Reihe für Führungskräfte in der Verwaltung
Führen in der Verwaltung heißt oft: verbindlich handeln, wo Erwartungen widersprüchlich und Spielräume begrenzt sind. Wer hier Verantwortung trägt, braucht mehr als gute Vorsätze nach einem Seminartag, denn die verpuffen erfahrungsgemäß im Alltag, sobald der erste schwierige Fall auf dem Tisch liegt.
Diese Reihe geht einen anderen Weg. Sie begleitet Führungskräfte über ca. vier bis sechs Monate hinweg und folgt der Logik einer Entwicklung, nicht der eines punktuellen Trainings: Es gibt Zeit, Neues auszuprobieren, an eigene Grenzen zu stoßen und beim nächsten Modul daran weiterzuarbeiten.
Wie die Reihe aufgebaut ist
Drei Präsenzmodule bilden den Kern, gerahmt von einem Online-Auftakt und einem Online-Abschluss und verbunden durch kurze Vor- und Nachbereitungen per E-Mail. Die Themen sind bewusst aufeinander aufgebaut und folgen einer klaren Progression:
- Modul 1 | Führung klar und verlässlich gestalten: der Blick auf die eigene Rolle. Was bedeutet es, verbindlich und wertschätzend zu führen, gerade dort, wo Spielräume begrenzt sind?
- Modul 2 | Kommunikation im Führungsalltag: das Gespräch als zentrales Führungsinstrument: klar im Auftrag, verständlich in der Sprache, anschlussfähig in der Wirkung.
- Modul 3 | Souverän handeln in schwierigen Situationen: dort, wo das Gespräch allein nicht mehr reicht: Konflikte, Grenzen, die eigene Reaktion unter Druck.
So wächst die Reihe mit den Anforderungen mit: erst Ich als Führungskraft, dann Im Gespräch, schließlich Im Konflikt.
Der Verlauf im Überblick

Was die Reihe ausmacht
- Transfer ist eingebaut, nicht angehängt: Zwischen den Modulen liegen Wochen, in denen das Gelernte im echten Führungsalltag erprobt und anschließend reflektiert wird.
- Theorie dient als Werkzeug: Bekannte Modelle (z. B. die Eskalationsstufen nach Glasl, die Teamphasen nach Tuckman, das Wertequadrat) werden nicht abgehandelt, sondern als Analyselinsen für die eigenen Situationen genutzt.
- Die eigene Praxis ist der Stoff: Fallarbeit und Rollenspiele mit Beobachtungsauftrag arbeiten konsequent mit echten Führungssituationen der Teilnehmenden.
Das Ergebnis ist kein abgehakter Themenkatalog, sondern eine Entwicklung, die trägt – weil sie Zeit, Wiederholung und echte Erprobung von Anfang an mitdenkt.
Nutzen:
- Führungskräfte gewinnen Klarheit über ihre Rolle und handeln auch bei begrenzten Spielräumen verbindlich.
- Gespräche, Rückmeldungen und Konflikte werden über die Module hinweg geübt und im eigenen Alltag erprobt.
- Bewährte Modelle und Methoden stehen am Ende als verlässliche Werkzeuge für den Führungsalltag zur Verfügung.


